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Deutschordenspfarrei St. Peter und Paul Heilbronn
» HomeAktuelles/GottesdienstzeitenGalerie / FotoalbumEreignisse 2012

zentrale Aussendung der Sternsinger in Gundelsheim 2012

Bischof Dr. Gebhard Fürst übernahm die schöne Aufgabe, die Sternsinger zu segnen und sie mit dem Auftrag, den Segen in die Häuser zu bringen, in ihre Einsatzgebiete auszusenden.
Die Spenden der Sternsingeraktion 2013 gehen nach Tansania.



















Mehr Informationen:
http://www.sternsinger.org/sternsingen/sternsingeraktion-2013/sternsinger-materialien/sternsingerfilm.html

http://www.sternsinger.org/sternsingen/sternsingeraktion-2013/krankenwagen-tansania.html

Weihnachten im Deutschordensmünster
St. Peter und Paul

Der Reigen festlicher Gottesdienste begann mit der Kindermette um 16.00 Uhr im Deutschordensmünster.
Aus den derzeitigen Erstkommunionkindern und älteren Jahrgängen fanden sich wieder viele Kinder zum Krippenspiel - unter der Leitung von Herta Saum - zusammen.

Engel und Hirten, dazu Maria und Josef ließen die Weihnachtsgeschichte lebendig werden in Text und Musik.
Die Verkündigung des Evangeliums wurde mit einer Prozession zur Krippe gestaltet, so dass die Kinder das Christkind zur Krippe brachten. Dort leuchteten die Augen aller - jetzt war wirklich Weihnachten geworden!

In der Heiligen Nacht feierte die Gemeinde die Christmette. Am Weihnachtstag wurde ein festlicher Gottesdienst mit Chor und Orchester unter der Leitung des Kirchenmusikdirektors Michael Saum gefeiert.
Eine schöne Tradition ist in unserer Gemeinde, für die Hochfeste in der Vesper zu danken. Diese wurde wieder von der Schola gestaltet.

St. Martin

Auch dieses Jahr hieß es am 11.11. wieder: wir feiern den Heiligen Martin. Da es ein Sonntag war, begann das Fest im Gemeindehaus St. Peter und Paul.

Schon die Laternen künden vom Heiligen Martin: siehe Bild rechts!

Die Kindergärten zauberten ein großes Kuchenbuffet: bald waren alle Sitzplätze belegt! Eine schöne Gelegenheit, mit Kindern, Eltern, Großeltern ... ins Gespräch zu kommen.

Dann begann der Umzug in Richtung großer Deutschhof.
Viele bunte Laternen leuchteten dem festlichen Martinsritt voraus.

Die Geschichte der Mantelteilung durch den Heiligen Martin ist immer wieder eindrucksvoll und erinnert an das Gebot Jesu Christi: "Amen, ich sage euch: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan."

Wir danken allen, die mitgefeiert haben - den Kindern und Eltern, dem Reiter und dem Bettler, allen, die vor - und nachbereitet haben!

Dankeschönfest

Rund 150 Ehrenamtlich übernehmen in unserer Pfarrei Dienste: gesehene und ungesehene, große und kleine, spaktakuläre und stille Dienste. Alles, was hier geleistet wird, oftmals über viele Jahre hinweg, ist für den Aufbau und Erhalt der Gemeinde wichtig.
So ist es ein Anliegen Pfarrer Westenfelds und seiner hauptberuflichen Mitarbeiter, die Menschen zu würdigen und sich für ihren Einsatz zu bedanken.

Das Fest begann mit der Abendmesse in St. Peter und Paul, um dann in einem fröhlichen Beisammensein mit Speis und Trank, Gesprächen und Darbietungen weiterzugehen.

In dem gut gefüllten Saal des Gemeindehauses sprach Monsignore Westenfeld seinen Dank an alle Ehrenamtlichen aus. Christliche Gemeinschaft lebt vom Miteinander, so trägt auch der unscheinbarste Dienst dazu bei, im Geiste Jesu die frohe Botschaft zu den Menschen zu bringen. Gerade in der Tat wird deutlich, was Worte oft nicht vermitteln können.

Möge unsere Fürbitte aus dem Gottesdienst erhört werden: "Herr, viele Ehrenamtliche bringen ihre Arbeit in das Gemeindeleben ein. Manches sehen wir, manches sehen wir nicht, alles aber spüren wir. Segne und erhalte alle in ihrem Dienst."

Ein gutgelauntes Küchenteam aus Erzieherinnen, Pfarrbüro und Hausmeisterinnen hatte gut vorgearbeitet.

Musikalische Beiträge lieferten das Ehepaar Goes mit Glockenspiel und Klavier (aus der Zauberflöte) ...

... sowie Diakon Carsten Wriedt mit Kirchenmusikdirektor Michael Saum (mit Filmmusik und Kreislers "Präludium und Allegro im Stile von Pugnani").

Verabschiedung des Gesamtkirchenpflegers
Hermann Storz
in St. Augustinus am 19. Oktober 2012

In einem festlichen Gottesdienst, mit anschließendem Festakt und Empfang wurde der langjährige Gesamtkirchenpfleger Hermann Storz in den Ruhestand verabschiedet, in den er am 1. November 2012 eintreten kann.

Ministranten aus verschiedenen Gemeinden ...

... sowie ein Großteil der Geistlichkeit feierten einen festlichen Gottesdienst ...

... in der mit vielen Ehrengästen gefüllten Kirche St. Augustinus!

In einer munteren Dialogpredigt führten anhand eines Bildes (Hermann Storz auf einem Esel) Pfarrer Pfeifer und Herr Bräuherr das Leben und Wirken des Jubilars aus.

Die Fürbitten wurden von wichtigen Wegbegleitern vorgetragen.

Es war der Wunsch von Hermann Storz, die Verabschiedung mit einer Eucharistiefeier zu beginnen. So wird deutlich, dass auch die Verwaltungsarbeit nur aus dem einen Quell der Hoffnung und dem einen Ziel - zu Christus hin - gelingen kann und die Mitarbeiter erfüllen wird.

Gottesdienst und Festakt wurden musikalisch gestaltet von Herta Saum (Orgel) und Diakon Carsten Wriedt (Violine). Den beiden Musikern war es eine besondere Freude, die von Hermann Storz mit humorvollem Hintergrund ausgewählten Musikwünsche zu erfüllen.

Ein besonders großes Sparschwein bekam Herr Storz von den Erzieherinnen überreicht - er, der in einem der zahlreichen Grußworte liebevoll als "Pfennigfuchser des Himmels" tituliert wurde.

Nach vielen Worten des Dankes, der Anerkennung und der guten Wünsche übernahm Hermann Storz das Schlusswort.
Er blickte auf seine Tätigkeit mit viel Dank und Freude zurück. Dabei erwähnte er bewusst keine einzelnen Personen, da er niemanden vergessen wollte. Am Ende nannte er doch einen Namen: "Ich danke Gott."

DANKE - Herr Storz, für Ihr Wirken im Glauben und für den Glauben unserer Kirche.

Der Abend ging bei Speis und Trank im Gemeindesaal zu Ende - es gab viele gute Begegnungen.


Gemeindest ...

... am 6. Oktober 2012 im Gemeindehaus St. Peter und Paul.

Der Kinderchor unter der Leitung von Herta Saum sang ein buntes Programm: Lieder und eine Fußball-Sprech-Fuge!!

Zur gesungenen Geschichte einer Zwergenfamilie mit schier unaussprechlichem Namen wirbelte der kleinste Sonnenschein des Chores als Hauptperson auf der Bühne hin und her.

Alle Kinder durften mitsingen, tanzen und den Besuchern des Festes große Freude bereiten.

Die Erzieherinnen boten herbstliches Basteln an.

Mit den gesammelten Blättern, Malen und noch mancher phantasievollen Idee wurden Untersetzer geschaffen, die der festlichen Tafel daheim eine prächtige Zierde sind.

Zu vorgerückter Zeit kamen mehr die Erwachsenen zum Zuge: Monsignore übernimmt wieder strahlend des Fassanstich - gelernt ist gelernt. Mit drei treffsicheren Schlägen war das Werk vollbracht und man rief in bewährter Tradition: "Ozapft is"!

"Ein Prosit, ein Prosit ..." erklang es beglückt aus allen Kehlen!

Das Abendessen konnte beginnen. Im Anschluss daran war Gelegenheit zum Gespräch und Kennenlernen.

Ein Quiz "Wer wird Millionär" forderte das Wissen der Kandidaten heraus - dabei konnten auch die Zuhörer manches lernen.


Pontifikalamt im Deutschordensmünster
St. Peter und Paul

zur Amtseinführung
von Dekan Siegbert Denk
und seinen Stellvertretern
Thomas Frey
und
Michael Donnerbauer.


Am 19. September 2012 um 19.00 Uhr feierte Weihbischof Thomas Maria Renz im Deutschordensmünster St. Peter und Paul ein festliches Pontifikalamt zur Einführung der neuen Dekane des Dekanats Heilbronn-Neckarsulm.
Zahlreiche Geistliche des Dekanats waren versammelt. Viele Gläubige und eine große Schar Ministranten verschiedener Gemeinden, insbesondere aus den Heimatgemeinden der Dekane, feierten mit.

Festlich gestaltet wurde diese Eucharistiefeier durch die Chöre von St. Dionys (NSU) und St. Peter und Paul (HN). Die musikalische Leitung lag in den bewährten Händen von Herta und Michael Saum.

Weihbischof Renz erklärte, dass es für die Einführung der Dekane keinen eigenen Ritus gibt. Nach ihrer Wahl hatten die Dekane ihr Dekanenversprechen bei Bischof Dr. Gebhard Fürst abgelegt; mit diesem Gottesdienst sind sie nun für das Dekanat sichtbar in den Dienst genommen.
Mit Vergnügen formulierte der Weihbischof, dass es sich heute um einen "denkwüdigen" Tag handelt.

In seiner Predigt legte der Weihbischof das Evangelium des Tages (Lukas 7,31-35) aus. Der christliche Glaube bringt augenscheinlich keinen Erfolg, denn sowohl der asketische Johannes der Täufer als auch Jesus, in seiner Teilhabe am Feiern der Menschen, wurden abgelehnt. Dieses "Scheitern" kann nur durch die Besinnung auf "deus caritas est" (Gott ist die Liebe) ausgeglichen bzw. überwunden werden, so wie es in der Lesung (1 Korinther 12), im "Hohen Lied der Liebe", beschrieben wird.
Weihbischof Renz wies darauf hin, das der Christ seinen Glauben nicht in der Betrachtung des Gewesenen oder Kommenden verlieren darf, sondern im Jetzt glauben und handeln soll. Darum ist der wichtigste Mensch immer der, dem man im Moment begegnet - die wichtigste Tat, diesem Nächsten die Liebe Gottes weiterzugeben.

Bei allen guten Gedanken für die neugewählten Dekane würdigte Weihbischof Renz auch die ausscheidenden stellvertretenden Dekane und dankte Monsignore Westenfeld und Pfarrer Dr. Ambasseril für ihren Einsatz.

In seinem Schlusswort dankte Dekan Siegbert Denk dem Weihbischof, allen Mitbrüdern und der Gemeinde für die gemeinsame Eucharistiefeier. Im Namen auch seiner Stellvertreter bedankte er sich für das in sie gesetzte Vertrauen, die Geschicke des Dekanats nun zu leiten.

Großer Auszug des Minsteriums aus der vollen Kirche

Nach dem Gottesdienst zog man in den Festsaal des Gemeindehauses von St. Peter und Paul. Dort führte der zweite Vorsitzende des Dekanatsrates Norbert von Heesen durch den Abend.

Der Abend wurde musikalische gestaltet durch Michael und Herta Saum am Klavier, den Sänger Thomas Fleischmann sowie Diakon Carsten Wriedt (Violine).

Stellvertretender Dekan Michael Donnerbauer, Pfarrer der Selsorgeeinheit Neckar-Schozach

Stellvertretender Dekan Thomas Frey, Pfarrer in St. Martinus (Heilbronn-Sontheim)

Die Erste Bürgermeisterin der Stadt Heilbronn, Margarete Heidler, sprach ein Grußwort.

Für den verhinderten Dekan Friedrich überbrachte Pfarrer Erhard Mayer die Glückwünsche der evangelischen Kirche.

Viele Gäste des Empfangs kamen miteinander und den neuen Dekanen ins Gespräch.




siehe auch: http://www.drs.de/index.php?id=11420&no_cache=1&tx_ttnews[tt_news]=22659&tx_ttnews[backPid]=11409&cHash=843413cf54

Dekanatstag am 22. Juli 2012 in Neckarsulm

Am 22. Juli 2012 feierte das Dekanat Heilbronn-Neckarsulm den ersten Dekanatstag: es sollte ein Tag der Begegnung und der Darstellung sein. Darstellung der vielen Seiten des kirchlichen Lebens. Unter dem Motto "Im Heute glauben" (in Anlehnung an das Schreiben der deutschen Bischofskonferenz http://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/diverse_downloads/presse/2011-044_Anl_1-Brief_an_die_Gemeinden.pdf) wurde zu Gottesdiensten und einem bunten Angebot von Ständen mit Informationen und musikalischen Darbietungen eingeladen.

St. Dionys - voll mit Ministranten. Hier wurden Gewänder angelegt, es gab Getränke und letzte Ansagen: wer, wann, wo und wie!

Am Beginn des Tages stand die Eucharistiefeier mit Bischof Dr. Gebhard Fürst.

Vor dem Dekanatstag war Jugendpfarrer Fischer mit Bischof Fürst eine Wette eingegangen: würden mehr als 300 Ministranten kommen? Die Minis haben die Wette gewonnen: der Einzug von über vierhundert Ministranten und zahlreichen Geistlichen war beeindruckend!

Es dauerte ... aber 404 Ministranten müssen an ihren Plätzen ankommen!

Bischof Fürst ging in seiner Predigt vom Epheser 4,23 aus und rief alle zur Erneuerung auf, um "als Gottes Volk in dieser Zeit glaubwürdig Zeugnis abzulegen von der Hoffnung, die uns erfüllt". In der Gegenwart zerbrechen viele Beziehungen, so dass die Anonymität in der Gesellschaft steigt. Daraus ergibt sich eine immer dringlichere Suche nach einem sinnvollen Leben. Hier sollen die Kirchengemeinden Orte sein, wo diese Menschen ihr Ziel finden. Bischof Fürst verwies darauf, dass das Glaubenzeugnis der Kirche gegenwärtig verdunkelt ist. So darf sich die Kirche nicht in Strategiediskussionen verlieren: "Allein die Besinnung auf die Mitte des Glaubens hilft weiter". In Matthäus 11,28 heißt es: "Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen." Wo diese Botschaft gelebt wird, kann die Gemeinschaft der Christen inmitten einer "oft heil- und gnadenlosen Welt" Halt geben, kann "die schützende und rettende Kraft des Glaubens erfahren" werden.
Bischof Fürst will sich dafür einsetzen, dass unsere Kirche auf ihrem Pilgerweg der Erneuerung - insbesondere durch den Dialogprozess - gut vorankommt: "Gott, einst hast Du Israel, dein Volk mit starker Hand durch die weglose Wüste geleitet. Heute führst Du Deine pilgernde Kirche in der Kraft des Heiligen Geistes." (Hochgebet "Gott führt die Kirche)

Die meisten Pfarrer des Dekanats waren als Konzelebranten um ihren Bischof versammelt; dazu zwei Diakone.

Um die Kommunion an rund 1600 Gläubige auszuteilen, wurden Schalen aus vielen Kirchen zusammengetragen. An 20 Stellen bauten sich Ministranten mit leuchtend gelben Schirmen auf, so konnten sie die Komminikanten orientieren.

Diese Methode ermöglichte eine würdige Kommunion, trotz der ungewohnten Platz- und Größenverhältnisse.

Die Chöre von St. Peter und Paul (Heilbronn) und St. Dionys (Neckarsulm) gestalteten den Gottesdienst unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Michael Saum mit Werken von Rütti und Rathbone.

Die große Gemeinde feierte aufmerksam mit und lobte diesen festlichen Gottesdienst.

Bei der Rückkehr versuchte man, ein Gruppenbild der Ministranten mit ihrem Bischof zu organisieren. Es war kaum möglich, wirklich alle zu sehen!

Nach der Eucharistiefeier bot Bischof Dr. Fürst Fragen im großen Saal der Ballei das Gespräch an. Fragen waren teilweise durch den Dekanatsrat vorbereitet, konnten aber auch während der Veranstaltung vorgebracht werden.

Im weiteren Verlauf des Dekanatstages gab es Angebote um sich zu informieren, zu spielen, sich zu stärken oder kirchlicher Musik aller Stilrichtungen zu lauschen.
Auf dem Flyer sind noch einmal alle Angebote zu sehen:

Zum Abschluss des Tages feierte Weihbischof Renz in der vollen Kirche St. Dionys die Vesper.

Ein Projektchor und die Choralschola von St. Peter und Paul (Heilbronn) wurden von Herta und Michael Saum geleitet.

Ein glanzvoller und beglückender Abschluss des Dekanatstages.

Auch wenn die Organisation viel Einsatz kostete, manche Fragen erst in der letzten Minute geklärt werden konnten und nicht zuletzt die bange Frage nach dem Wetter die Verantwortlichen beunruhigten: der Aufwand hat sich gelohnt, viele Rückmeldungen aus dem Kreis der Besucher und Mitfeiernden machen Mut, zu gegebener Zeit wieder einen Dekanatstag zu feiern.
Die Stadt Neckarsulm bietet mit dem Marktplatz, gelegen zwischen den beiden Kirchen St. Dionys und der Klosterkirche, einen idealen Rahmen. Wir sind der Stadt dankbar, dass sie diesen Tag in vielerelei Hinsicht tatkräftig unterstützt hat.

Der Dekanatsgeschäftsstelle, dem Dekanatsreferenten Herrn Seitz, sei gedankt für die Organisation aller praktischen Fragen.

Dekan Denk, Diakon Wriedt, Kirchenmusikdirektor Saum und Frau Vogt haben die liturgischen Feiern vorbereitet und mit den Bischöfen abgestimmt - Danke!

Einen herzlichen Dank an alle, die ihre Kraft und Mühe in die Vorbereitung und das Gestalten dieses Tages eingebracht haben.

Download der Gottesdiensthefte:

Fronleichnam 2012

Unter dem Leitwort "Unser tägliches Brot gib uns heute" luden die Gemeinden St. Peter und Paul und St. Augustinus wieder zum gemeinsamen Feiern des Fronleichnamsfestes ein.
Im Jahr 2012 fand die Eucharistiefeier erstmals im Pfühlpark statt. Bei angenehmen Temperaturen versammelte sich eine große Gottesdienstgemeinde.

Hauptzelebrant Pater Selva, die Konzelebranten Pfarrer Pfeiffer, Don Olmos und Pater Radovan, sowie die Diakone Baumgartner, Bläsi und Wriedt, Ministranten, Lektoren und Kommunionhelfer aller Gemeinden, dazu die vereinten Chöre von St. Augustinus und St. Peter und Paul (Leitung Herr Ortelt) mit KMD Michael Saum am E-Piano feierten mit der großen Gemeinde einen mehrsprachigen Gottesdienst.

Die anschließende Prozession führte aus dem Pfühlpark zur Kirche St. Augustinus. Der erste Stationsaltar war von den Tischmüttern/-vätern der Erstkommunionvorbereitung gestaltet und vereinte im Bild die Leitgedanken "Geborgen in Gottes Hand" und "Das Zeichen meines Bundes - der Regenbogen".

Der große Prozessionszug ging weiter mit Gesang und Gebet zum zweiten Altar, gestaltet von den Pfadfindern. Sie stellten die Frage: "Was ist dein tägliches Brot?" Das Brot, wie Christus es als Grundbedürfnis des Menschen bildhaft verwendet, begegnet in veränderten Essgewohnheiten manchem heute nicht mehr.

Zum Abschluss erreichte die Gemeinde die Kirche St. Augustinus, die mit Glockengeläut und festlichem Orgelspiel (KMD Michael Saum) die Gläubigen empfing.
Mit dem eucharistischen Segen und dem mehrsprachigen "Großer Gott, wir loben dich" schloss der Gottesdienst zu Fronleichnam.

Nach dem Gottesdienst wurde mit einem gemeinsamen Mittagessen, Kaffee und Kuchen die Gemeinschaft fortgesetzt.

Ein herzlicher Dank ergeht an alle, die das Fronleichnamsfest 2012 vorbereitet haben!

Reise nach Wien

Chor vor dem Stift Göttweig

Vom 28. bis 31. Mai weilte unser Chor am DOM in Wien, um das silberne Priesterjubiläum von Pater Achim Bayer musikalisch zu gestalten. Familie Bayer zeigte dem Chor die herrliche Stadt und hatte alles hervorragend organisiert – herzlichen Dank für die viele Mühe der Vorbereitung und die ausgezeichnete Reiseleitung zusammen mit der Chorvorsitzenden Margret Kleinschroth! Besichtigungen des Stifts Heiligenkreuz und des Stifts Göttweig gehörten ebenso zum Programm wie die Feier des 50. Geburtstages von Dirigent Michael Saum beim Heurigen in Baden bei Wien mit Schrammelmusik.

Mit Chorwerken von Rathbone, Webber, Schweitzer, d‘ Indy, Lecot und Wöss gestaltete der Chor unter der Leitung von Herta Saum und Michael Saum an der Orgel die festliche Dankmesse zum silbernen Priesterjubiläum von Pater Achim in der Kirche der barmherzigen Brüder. Der festliche Gottesdienst fand seine Fortsetzung in einer Agape im wunderschönen Refektorium. Monsignore Westenfeld und Pfarrer Joseph Ambasseril waren eigens angereist, um ihre Verbundenheit mit Pater Achim und dem Chor am DOM zu zeigen.

Herzlichen Dank für die kulinarischen Überraschungen des Ehepaares Ballmann im Bus und bei der ersten Rast sowie Herrn Busfahrer Axsom von Gross-International für seine umsichtige und sichere Fahrweise und seine stets fröhliche Art. Die Reise nach Wien wird dem Chor unvergessen bleiben – danke!

Woche für das Leben vom 21. - 28. April 2012

ENGAGIERT für das Leben - mit allen Generationen

Die "Woche für das Leben 2012" wurde in Heilbronn mit einem festlichen Gottesdienst eröffnet. Davor war im Gemeindehaus die Gelegenheit, sich in einer Ausstellung mehrerer Initiativen zum Zusammenleben der Generationen zu informieren.

Bischof Dr. Gebhard Fürst, Landesbischof Dr.h.c. Frank Otfried July und Superintendent Siegfried Reissing nutzten die Gelegenheit, von den vielfältigen Aktionen einen Eindruck zu bekommen.
Dabei ergaben sich gute Gespräche.

Der interessierte Besucher konnte zusätzlich an Stellwänden in aller Ruhe Einzelheiten des Engagements für das Zusammenleben der Generationen erfahren.

Manche Ideen werden so ihren Weg an neue Plätze finden und Menschen anregen, füreinander da zu sein.

Der Gottesdienst im Deutschordensmünster St. Peter und Paul wurde als ökumenischer Gottesdienst von den Bischöfen Dr. Gebhard Fürst und Dr. h.c. Frank Otfried July, dem Superintendenten Siegfried Reissing, den Dekanen Siegbert Denk und Otto Friedrich, sowie Monsignore Wolfgang Westenfeld mit einer großen Gemeinde gefeiert.
Rechts im Bild sieht man, dass der gesamte Gottesdienst durch Dolmetscher in die Gebärdensprache für Hörbehinderte übersetzt wurde.

Monsignore Westenfeld begrüßte die zahlreichen Gäste und dankte allen für ihren Besuch.

In seiner Eröffnungsansprache ging Bischof Fürst auf die Bedeutung der "Woche für das Leben" ein: engagiert für das Leben den Schutz des Lebens zu fördern. Die Mobilität gefährdet heute Beziehungen, so dass ein "Zusammen"leben (unter einem Dach, an einem Tisch) nicht mehr selbstverständlich ist. Durch die gelebte Beziehung zum anderen Menschen, besonders auch zu denen anderer Generationen, wird aber auch die Beziehung zu Gott erfahren. Erst dadurch ist das Leben zukunftsfähig.

Einige Initiativen konnten ihre Projekte vorstellen: das Mehrgenerationenhaus, der Lesewettbewerb vom Haus Lindenhof, sowie das Patenprojekt aus Reutlingen.

Aus der Turmkapelle heraus gestaltete der "Chor crescendo" unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Michael Saum den Gottesdienst mit neuen geistlichen Liedern.

Dekan Friedrich trug die Lesung aus dem Buch Genesis 1,26ff vor: "Dann sprach Gott: Lasst uns Menschen machen als unser Abbild, uns ähnlich. Sie sollen herrschen über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels, über das Vieh, über die ganze Erde und über alle Kriechtiere auf dem Land. Gott schuf also den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf er sie. Gott segnete sie und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und vermehrt euch, bevölkert die Erde, unterwerft sie euch und herrscht über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels und über alle Tiere, die sich auf dem Land regen. Gott sah alles an, was er gemacht hatte: Es war sehr gut."

Landesbischof July legte diese Text aus. Gott hat den Menschen als sein Abbild erschaffen: die Gemeinschaft, die Gott mit uns sucht, soll darum auch zwischen den Menschen spürbar sein. Das Leben teilen und miteinander haben, so erfahren sich die Altersgruppen aufeinander bezogen. Dann wird die Würde und Unverfügbarkeit des Lebens erhalten. July mahnte, dass die Lebensverhältnisse einen Dialog der Menschen ermöglichen müssen.

Mit Gottes Segen, in ökumenischer Verbundenheit durch die beiden Bischöfe gespendet, geht das gemeinsame Feiern an diesem Tag zu Ende.

Erstkommunion 2012

Am 15. April war es soweit: 30 Kinder empfingen das Sakrament der ersten Heiligen Kommunion im Deutschordensmünster St. Peter und Paul.

Alle Kinder trafen sich im Foyer des Gemeindehauses. Hier wurden die einheitlichen Gewänder angelegt und die letzten Proben für die Gottesdienstgestaltung durchgeführt. Manches Kind kam auch ohne jedes Frühstück an, hier gab es zu trinken und zu essen.

Pfarrer Westenfeld, Pfarrvikar Pater Selva und Diakon Wriedt holten zusammen mit den Ministranten die Kinder ab und der große Einzug durch das Hauptportal der Kirche begann. Vor dem Altar stellten sich die Kinder zum ersten Lied mit der Gemeinde auf: "Wir feiern heut ein Fest!" erklang es aus vielen strahlenden Menschen.

Die Erstkommunionkinder gestalteten den Gottesdienst mit: so blieben gleich drei Kinder vorn, um die Kyrierufe einzuleiten.

Der Kirchenraum war - wie so oft - zu klein für die Gottesdienstgemeinde. Manche mussten stehen, konnten dadurch aber auch besser sehen!

Im Antwortgesang auf die Lesung aus dem Buch Genesis wurden die Farben des Regenbogens besungen und dazu farbige Bänder geschwenkt. Bei der Schlussstrophe leuchteten alle Farben auf!

Vor der Predigt brachten Kinder die Farben des Regenbogens mit einigen Gedanken nach vorn: so entstand vor dem Altar noch ein Regenbogenbild.

Um das Sakrament der Eucharistie zu empfangen, wird nicht nur an die Taufe erinnert: die Erstkommunionkinder bekräftigen ihren Glauben im Tauf- bzw. Glaubensbekenntnis und werden dann mit dem geweihten Wasser besprengt.

Der Wortgottesdienst dieser festlichen Heiligen Messe schließt mit den Fürbitten: sie wurden von Eltern und Kindern gemeinsam vorgetragen.

Zum Hochgebet (nach dem Sanctus) versammelten sich alle Erstkommunionkinder um den Altar. So konnten sie das heilige Geschehen intensiv miterleben.
In diesem Kreis wurde dann durch Pfarrer Westenfeld die Heilige Kommunion gereicht und dieser große Moment mit einer Danksagung abgeschlossen.

Ein langer und eindrucksvoller Gottesdienst ging mit dem schönen Loblied "Großer Gott, wir loben dich" zu Ende.
Gottes Segen begleite nun die Familien, damit sie den Weg des Glaubens gemeinsam weitergehen können.

Ausflug der Erstkommunionkinder ...

... auf den Michaelsberg bei Cleebronn.

Nach dem Aufstieg über knapp zweihundert Stufen kam die Gruppe vergnügt an und verschnaufte erst einmal im Gruppenraum.
Kinder sprachen frei ein Morgengebet und der Tag konnte so richtig beginnen. Mit Zweigen legte Frau Saum das Symbol des Fisches und erzählte aus der Zeit der noch jungen Christenheit, die sich über dieses Geheimzeichen erkannte.

Bei anschließenden Rätsel- und Spielerunden waren alle mit Eifer dabei, auch der Pfarrer, Pater Selva, Diakon Wriedt sowie die das Ehepaar Borgmeyer ließen sich von Frau Saum durch den Tag führen.

Beim Rundgang auf dem Michaelsberg wurde das "leere Grab" mit den drei Kreuzen besucht und auch die Gedenkstätte für nicht bestattungsfähige Kinder, die von Sieger Köder gestaltet worden ist.

Zum Abschluss des Tages feierte Pater Selva mit der Gruppe die Heilige Messe in der schönen Michaelskirche. Da konnten die fröhlichen und schwungvollen Lieder aus der Vorbereitungszeit noch einmal gesungen werden.

40. Weihetag von Monsignore Westenfeld

Am 19. März ist das Jubiläum - gefeiert wurde mit der Gemeinde am Sonntag, dem 18. März.

In einem festlichen Gottesdienst wurde dieses besonderen Tages gedacht. Monsignore selbst hielt die Predigt, in der er über den schwindenden Glauben in unserem Land sprach; dabei erinnerte er sich an die Begeisterung, mit der er im Kreis seines Weihekurses damals in die Arbeit des Priesters eintrat.
Am Schluss des Gottesdienstes würdigte Dekan Siegbert Denk die Arbeit unseres Pfarrers und dankte ihm mit humorvoll gewandelten Versen aus dem Gotteslob.

Nach dem Gottesdienst gab es im Gemeindesaal ein Fastenessen, an dem viele Gemeindemitglieder teilnahmen und so den Ehrentag ihres Pfarrers nach der geistlichen Feier mit leiblicher Stärkung und guten Gesprächen fortsetzen konnten.

Der zweite Vorsitzende des Kirchengemeinderates, Herr Rolf Ill, würdigte in einer kleinen Laudatio den Jubilar und dankte ihm für die mittlerweile 27 Jahre in der Gemeinde St. Peter und Paul.
Kirchenmusikdirektor Michael Saum und Diakon Carsten Wriedt dankten Pfarrer Westenfeld in ihrer Sprache: mit Musik für Violine und Klavier von Georg Friedrich Händel.

Der 19. März "Hochfest des Hl. Josef" wurde im Sinne des 40jährigen Jubiläums im Kreis vieler Amtsbrüder aus dem Dekanat gefeiert.

Möge unser Pfarrer so strahlend seinen kommenden Dienst mit Freude und vor allem: mit Gottes Segen tun.

Sternsinger unterwegs

Fleißig laufen unsere Sternsinger durch das Gebiet der Pfarrei. Viele Türen öffnen sich und der Segen, den die Sternsinger bringen, ist willkommen und sehnlichst erwartet.

Unsere Sternsinger besuchen auch das Pfarramt und die Wohnung unseres Pfarrers.

Einen besonders wichtigen Dienst nimmt eine Sternsingergruppe in der Innenstadt wahr: hier werden die Altenheime besucht.

In allen Wohnbereichen wird gesungen, da sind viele Stockwerke zu besuchen ... aber zum Glück gibt es auch Fahrstühle!

"Glänzende" und strahlende Sternsinger unterwegs!

Nach getaner Arbeit erwarten fleißige, ehrenamtliche Helfer die Kinder zum Abendessen im Gemeindehaus Maria Immaculata. Eine gute Stärkung nach den Stunden in Kälte und Regen.

Die zahlreichen Süßigkeiten und guten Gaben für unsere Sternsinger werden auch gleich aufgeteilt.

Zum Abschluss der Sternsingeraktion gibt es traditionell das gemeinsame Mittagessen im Gemeindehaus St. Peter und Paul.
Viele helfende Hände braucht es ...

... damit auch wirklich alle ...

... satt werden. Schließlich hat es gut gereicht!

Danke allen Sternsingern, Begleitern und Helfern
für die gute Gemeinschaft!

Aussendungsgottesdienst für die
Sternsinger
am 1. Januar 2012

Wie in jedem Jahr bilden sich auch 2012 die Sternsingergruppen in unserer Gemeinde, um singend und segnend in die Häuser zu gehen. Dabei werden die Spenden dieses Jahr für das Land Nicaragua erbeten, um den Kindern in Armut und Entrechtung beizustehen.
http://www.sternsinger.org/sternsingen/aktion-2012.html

Unsere Sternsinger gestalten "ihren" Gottesdienst aktiv mit; Frau Saum leitet die Kinder durch alle liturgischen Herausforderungen hindurch.

Am Ende des Gottesdienstes werden die Sternsinger und ihre "Ausrüstung" (Sterne, Kreide, Weihrauch) gesegnet durch Pfarrer Westenfeld. Er hatte vorher in seiner Predigt den Kindern erklärt, wie wichtig ihre Aufgabe ist, Freude zu bringen. Den Segen Gottes durch Kinder zu erfahren, ist für viele Menschen ein besonderes Weihnachtsgeschenk!

Und dann: auf geht's! Bis zum 6.1. sollen viele Menschen erreicht werden - in alle Häuser unserer Pfarrei werden wir es wohl nicht schaffen, dafür müssten noch viel mehr Kinder (und Eltern!) mitmachen; vielleicht im nächsten Jahr.