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Deutschordenspfarrei St. Peter und Paul Heilbronn


Maria Immaculata

"Maria Immaculata" ist die zweite Kirche unserer Pfarrei und liegt im Südteil von Heilbronn. Sie wurde 1947 als erste Kirche in unserer Diözese aus Trümmern der Stadt erbaut. Die nachkonziliare Umgestaltung war 1967 und eine Altarraum-Neugestaltung erfolgte 1999.

Einen Bericht unseres Gemeindemitglieds Max Mayer über die Baugeschichte der Kirche Maria Immaculata finden sie hier:
http://st-peter-und-paul-hn.de//index.php?seite=4.1.3


Das zweite Kirchengestühl wurde als Ersatz für das vom „Hausbock“ angefressene 1. Gestühl ersetzt im Jahr 2002. Gleichzeitig ist auch das „Beichtzimmer“ als Ersatz für den ersten Beichtstuhl aus dem Jahre 1947 angeschafft worden.

Regelmäßige Gottesdienste:

Sa 18.00 Uhr Sonntagvorabendmesse
Di 18.30 Uhr Rosenkranz
Do 18.30 Uhr Hl. Messe

Altar


Der auf dem Bild sichtbare Altar ist der dritte in der Kirche. Der erste wurde in der Notzeit 1947 mit Hohl-blocksteinen errichtet und mit Marmorplatten verkleidet. Diese stammten von einem nur wenig beschä-digten Altar aus der ehemaligen Kriegergedächtnisappelle in St. Peter- und Paul. Der Altar in Maria Imma-culata war noch, wie Jahrhunderte üblich, direkt an der Chorwand aufgestellt und der Priester stand mit dem Rücken zum Volk. Der zweite Altar wurde nach dem 2. Vatikanischen Konzil von Monsignore Baum-gärtner angeschafft. Er war sehr wuchtig und für den Chorraum eine Nummer zu groß. Der heutige Altar wurde im Jahre 1999 von Steinbildhauer und Künstler Hubert Kneer aus Kressbronn umgestaltet. Die Reliquien in einem Metallbehälter in der Front des Altares sichtbar eingebaut stammen von den Heiligen Laurentinus und Liberatus.

Ambo mit Osterkerze


Der erste Ambo wurde gleichzeitig mit dem 2. Altar erworben. (Zu Baumgärtners Zeit) Der jetzige Ambo wurde 1999 ebenfalls von Bildhauer Kneer geschaffen. Ebenso die Steele auf der der Tabernakel steht.

Tabernakel

Der erste Tabernakel in Maria Immaculata stand noch auf dem Hauptaltar. Es war eine Arbeit eines Schwäbisch Gmünder Goldschmieds. Sein Verbleib ist unbekannt. Der 3. Tabernakel in der Marienkirche stand ursprünglich in der Hauskapelle des Schwesternhauses in der Herbststraße 19. Als die Vinzenzschwestern ihr dortiges Haus im Jahr 2002 aufgaben um in die Moosbruggerstraße überzuwechseln wurde der Tabernakel in Maria Immaculata installiert. Der Vorgängertabernakel (2.) ist heute als „Tresor“ in der Sakristei zweckentfremdet.


Das Marienfenster im Altarraum ist auch die dritte Gestaltung. Das erste Fenster wurde 1947 von der damals in Heilbronn ansässigen Kunstglaserei Döttling gefertigt. Ein großes Kreuz und die beiden griechischen Buchstaben Alpha und Omega waren farbig im sonst weißverglasten Fenster dargestellt, wiederum ein Zeichen der damaligen Notzeit. Das zweite Fenster wurde von dem Künstler Joseph De Ponte 1987 geschaffen. (Maria mit ausgebreiteten Armen) Dieses Kunstwerk ist heute im Eingangsbereich unseres Gemeindehauses in der Fischergasse angebracht. Das dritte, jetzt vorhandene Fensterbild stammt ebenfalls von De Ponte: Maria auf der siebenköpfigen Schlange, die mit ihrem Schwanz die Sterne vom Himmel fegt.


Triptychon von Arthur Elser.

Aus dem Jahr 1999. Der Kauf des Kunstwerks wurde vom damaligen KGR abgelehnt. Ein Grund war, dass das eigens für die Kirche Maria Immaculata hergestellte Kreuz, das über dem Altar an der Chorwand angebracht war, entfernt werden sollte. Auch der Kaufpreis war sehr hoch. Erst ein neugewählter KGR hat Pfarrer Westenfeld zum Kauf des Triptychons zugestimmt. Dieser fand nach der Umstellung von der DM auf EURO statt, also erst nach 2002. Die aus dem Chorraum entfernte holzgeschnitzte Christusfigur auf einem Kreuzesbalken fristet seither ein trauriges Dasein auf dem Kir-chenspeicher. Vom selben Bildschnitzer stammt auch die Marienfigur, welche heute in der ehemaligen Taufkapelle steht, ehemals auf dem nördlichen Seitenaltar.

Eine Hinführung zu dem Triptychon von finden sie hier:
http://st-peter-und-paul-hn.de//index.php?seite=4.1.5

Der Kreuzweg - gestaltet von Arthur Elser

Kreuzweg von Arthur Elser 1988. Es ist eine Stiftung von einer Frau Zimmermann.

zum Kreuzweg: http://st-peter-und-paul-hn.de//index.php?seite=4.1.7


Gedenken an Zerstörung und Wiederaufbau Heilbronns, Glasfenster im Eingangsbereich von De Ponte 1985

Fenster

Die Seitenfenster entfalten das "Bilderbuch Gottes". Biblische Szenen lassen sich in den bunten Fenstern entdecken.
Die Glasfenster in der Kirche sind alle von De Ponte 1985



Zu den Fenstern: http://st-peter-und-paul-hn.de//index.php?seite=4.1.8

Blick auf die Empore mit der Orgel


Es ist das 2. Instrument in Maria Immaculata. Die erste Orgel wurde um 1950 erworben. Sie hatte zwei Prospekte, einer links und einer rechts in den Obergadenwänden. Die heutige Orgel aus dem Jahre 1961 hat nur einen Prospekt im nördlichen Obergaden und einen im Bereich der Emporbrüstung vor dem Spieltisch.